In der Regel werden in der Türkei gegenüber Ausländern keine türksichen Sprachkenntnisse erwartet. Höflichkeit und Respekt werden sehr ernst genommen. Gutes Zuhören ist wichtig, insbesondere weil Offenheit und direkte Konfrontation eher weniger ausgeprägt sind: ein "Nein" wird meist nicht ausgesprochen. Eine Ablehnung sollte mit Bedauern und Begründung erläutert werden. Die Einhaltung dieser Grundregeln ermöglicht eine professionelle Kommunikation bei gleichzeitig freundlicher und herzlicher Gesprächsatmosphäre.
Die türkische Sprache
Türkisch gehört zu den ural-altaischen Sprachen und innerhalb dieser Sprachen zu den Turksprachen. Im Laufe der Geschichte wurde das Türkische stark durch das Arabische, Persische, Neugriechische, Lateinische, Italienische und im technischen Bereich auch durch das Französische beeinflusst.
Naturgemäß sind Fremdsprachenkenntnisse in Städten ausgeprägter als in ländlichen Regionen und auch bei der Jugend stärker vorhanden als bei den Älteren. An erster Position stehen Englisch gefolgt von Deutsch. Weitere Fremdsprachenkenntnisse wie Französisch und Italienisch sind kaum ausgeprägt.
Auch wenn es im Bereich der Körpersprache und Gesten viele Übereinstimmungen mit Deutschland gibt, ist der Alltag doch auch von einer Reihe wichtiger Unterschiede geprägt. Die Unterschiede zeigen sich u.a. auch hinsichtlich der Kleiderordnung, Grußformeln oder Tabu-Themen.